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	<title>Hohner Konservatorium Blog</title>
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		<title>Piazzollas &#8220;Aconcagua&#8221; im Trossinger Konzerthaus &#8211; fünf Fragen an den Solisten Andreas Nebl</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 15:27:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erik.hoerenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erik Hörenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Akkordeon]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Nebl]]></category>
		<category><![CDATA[Hohner-Konservatorium]]></category>
		<category><![CDATA[Piazzolla]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen von &#8220;Akkordeon grenzenlos 2009“ kam Astor Piazzollas &#8220;Aconcagua&#8221; für Akkordeon Solo, Percussion und Streicher zur Aufführung durch die Württembergische Philharmonie Reutlingen und dem Solisten Andreas Nebl, einem unserer Dozenten am Hohner-Konservatorium. Nachdem das Projekt, das bereits vor über zwei Jahren in Bezug auf die Planung auf den Weg gebracht wurde, beantwortete Andreas Nebl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Im Rahmen von &#8220;Akkordeon grenzenlos 2009“ kam Astor Piazzollas &#8220;Aconcagua&#8221;</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">für Akkordeon Solo, Percussion und Streicher zur Aufführung durch die Württembergische Philharmonie Reutlingen und dem Solisten Andreas Nebl, einem unserer Dozenten am Hohner-Konservatorium. Nachdem das Projekt, das bereits vor über zwei Jahren in Bezug auf die Planung auf den Weg gebracht wurde, beantwortete Andreas Nebl einige Fragen zu verschiedenen Aspekten des Konzertprojektes:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Frage: Wie sind Sie auf die Komposition aufmerksam geworden?</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Seit Jahren beschäftige ich mich sehr intensiv mit der Musik Astor Piazzollas. Als ich vor zwei Jahren in Buenos Aires war, bin ich in einem kleinen CD-Laden auf eine Aufnahme des Konzertes „Aconcagua“ gestoßen. Seither wuchs der Wunsch in mir, dieses 20-Minuten-Werk selbst mit einem professionellen Orchester auf die Bühne zu bringen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Frage: Wie würden Sie die Komposition beschreiben?</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Piazzolla eifert hier in der gewählten Dreisätzigkeit ganz offensichtlich klassischen Formidealen (schnell-langsam-schnell) nach, trotzdem bleibt er seinem archaischen Grundtemperament treu. Aconcagua hat insgesamt etwas sehr Verbindendes, zwischen Folklore und Klassik, zwischen Europa und Südamerika. Auch zwischen Solist und Orchester findet eine große Nähe statt: nicht nur zu Beginn hört man zwischen beiden Partnern raffiniert organisierte Polyrhythmen, man erlebt auch im Laufe des Stücks so etwas wie einen echten Bandcharakter, bei dem das Orchester mehr Rhythmusgruppe denn konzertierender Klangkörper ist. Auch kammermusikalische Strukturen wie im 2.Satz, binden den Solisten sehr nahe an das Orchester. Aber: Irgendwo ist Tango eben immer wieder Tango &#8211; im Falle von Aconcagua ausgesprochen ideenreich in eine sehr große Form gegossen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Frage: Welche Möglichkeiten bzw. Schwierigkeiten gibt es bei der Übertragung vom Bandoneon auf das Akkordeon?</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Bei zahlreichen Gesprächen in der Vergangenheit zu diesem Thema mit anderen Akkordeonisten kristallisierten sich immer wieder zwei grundsätzliche Meinungen heraus: entweder man sucht einen „akkordeonistischen“ Weg, mit den gängigen Spieltechniken des Akkordeons, oder man orientiert sich radikal am Klangideal des Bandoneons. Für mich selbst kam nur diese letztere Variante in Frage. Das charakteristische Drücken, Schlagen, Quetschen des Instruments gehört für mich unmittelbar zum Charakter dieser Musik. So wurde meine Vorbereitung zu Aconcagua zum gänzlichen Loslösen von allen klassischen Spielmustern. Ich suchte gewissermaßen den anarchistischen Weg, das Akkordeon im Extremfall auch zum Schreien zu bringen. Auch Musik von Igor Strawinsky inspirierte mich bei diesem Vorhaben sehr.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Frage: Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit dem Sinfonieorchester erlebt? </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Es war eine großartige Erfahrung, zum einen mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, einem professionellen Orchester im Rücken zu musizieren, und zum anderen, mit dem Dirigenten Norichima Iimori, einer wirklich außergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeit, auch im Vorfeld zusammenzuarbeiten. Für mich war es dann letztlich eine physische Herausforderung, mich klanglich mit dem z.T. sehr dichten Orchestersatz zu verbinden. Nach der einzigen Probe mit dem vollen Orchester am Tag vor dem Konzert wusste ich es dann hautnah: ich musste für den Charakter der Musik wirklich „um mein Leben“ spielen, wenn ich ausdrücken wollte, was ich mir vorgenommen hatte!</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Frage: Welche weiteren Kompositionen würden Sie gerne als Solist mit Orchester aufführen?</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Inzwischen gibt es eine Reihe von Werken dieser Gattung mit zum Teil bemerkenswerten Inhalten. Sehr interessant finde ich zum Beispiel Manuel Hidalgos „Introduktion und Fuge“ nach der Hammerklaviersonate von L.v.Beethoven für Akkordeon und Orchester, auch „Voyage V“ (Extasis) von Toshio Hosokawa, oder Fabio Nieders „Camminata sogno 21 martedi agosto 1945“. Ein erfüllter Lebenstraum wäre für mich eine Gesamteinspielung aller Bachschen Cembalokonzerte mit Akkordeon und Kammerorchester.</span></span></p>
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		<title>Gelungener Auftakt mit Mario Nortmann und Christian Möller</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 15:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erik.hoerenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erik Hörenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Am gestrigen Abend eröffneten Mario Nortmann und Christian Möller, beide Absolventen des Hohner-Konservatoriums, Akkordeon grenzenlos 2009.  Ihr Konzert stellte das Instrument Akkordeon in ganz anderen und ganz neuen musikalischen Kontexten vor &#8211; eben &#8220;Akkordeon grenzenlos&#8221;. Heute geht es weiter mit „Jazz’n comedy“ (Anika Köse, Matthias Anton und Hans-Günther Kölz).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am gestrigen Abend eröffneten Mario Nortmann und Christian Möller, beide Absolventen des Hohner-Konservatoriums, Akkordeon grenzenlos 2009.  Ihr Konzert stellte das Instrument Akkordeon in ganz anderen und ganz neuen musikalischen Kontexten vor &#8211; eben &#8220;Akkordeon grenzenlos&#8221;. Heute geht es weiter mit „Jazz’n comedy“ (Anika Köse, Matthias Anton und Hans-Günther Kölz).<img class="alignleft size-medium wp-image-165" title="dsc_0171" src="http://www.hohner-konservatorium.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/dsc_0171-300x200.jpg" alt="dsc_0171" width="300" height="200" /></p>
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		<title>Prof. Dr. Hans Günther Bastian im Gespräch</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 16:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erik.hoerenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erik Hörenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Akkordeon]]></category>
		<category><![CDATA[hans günther bastian]]></category>
		<category><![CDATA[musikpädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände, für die ich als Geschäftsführer neben dem Hohner-Konservatorium tätig bin, zeichnet einmal jährlich Persönlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens mit der Hans Lenz-Medaille aus. In diesem Jahr wird diese Medaille &#8211; übrigens im Rahmen des DAM in Baden-Baden &#8211; an Herrn Prof. Dr. Hans Günther Bastian überreicht. Die Laudatio und die Übergabe wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände, für die ich als Geschäftsführer neben dem Hohner-Konservatorium tätig bin, zeichnet einmal jährlich Persönlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens mit der Hans Lenz-Medaille aus. In diesem Jahr wird diese Medaille &#8211; übrigens im Rahmen des DAM in Baden-Baden &#8211; an Herrn Prof. Dr. Hans Günther Bastian überreicht. Die Laudatio und die Übergabe wird vom Präsidenten der BDO, Herrn Ernst Burgbacher MdB durchgeführt werden. Ich hatte in dieser Woche die Gelegenheit, drei Fragen an Herrn Prof. Bastian zu stellen. Das sich hieraus ergebene Interview haben und werden wir im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit bei der BDO ab morgen veröffentlichen und kommunizieren. Ich finde, dass Herr Prof. Bastian sehr gute, konstruktive und auch hilfreiche Gedanken äußerst. Zudem ist er &#8211; und das bestätigen sicherlich alle Personen die ihn kennen &#8211; eine äußerst sympathische und zuvorkommende Person. Ich freue mich schon sehr auf die Verleihung in Baden-Baden im Juni dieses Jahres. Anbei nun aber der Pressebericht mit dem Kurz-Interview:<img class="alignleft size-medium wp-image-160" title="prof-dr-bastian" src="http://www.hohner-konservatorium.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/prof-dr-bastian-233x300.jpg" alt="prof-dr-bastian" width="233" height="300" /></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 18pt; font-family: Arial;">Prof. Dr. Hans Günther Bastian im Gespräch</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Die Hans Lenz-Medaille der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO) wird im Jahr 2009 an Prof. Dr. Hans Günther Bastian verliehen. Diese Entscheidung teilte das Präsidium der BDO vor einigen Tagen mit. Aus diesem Anlass unterhielt sich Erik Hörenberg, Geschäftsführer der BDO, mit dem renommierten Musikpädagogen und Wissenschaftler.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Erik Hörenberg: Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Bastian. Sie erhalten in diesem Jahr die Hans Lenz-Medaille der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO), der Dachorganisation der instrumentalen Laienmusik in Deutschland. Was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Prof. Dr. Hans Günther Bastian: In meiner beruflichen Biografie war und bin ich der Laienmusik stets eng verbunden, sei es in Theorie und Praxis, in Wissenschaft und Forschung. Auch in der Liste meiner Publikationen spiegelt sich immer wieder mein Kontakt<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>zur Laienmusik, deren musikalische und gesellschaftliche Bedeutung zu betonen, ich nicht müde werde. Meine Gedanken und Thesen münden in Appellen zu stärkerem Selbstbewusstsein und zu deutlicherem Eigenprofil der Laienmusik in der politischen und fachlichen Öffentlichkeit. Überflüssig scheint mir der Hinweis, dass es &#8220;<span style="letter-spacing: 3pt;">die&#8221;</span>Laienmusik nicht gibt, sondern dass sich hinter dem theoretischen Konstrukt „die“ eine äußerst pluralistische und heterogene Musiklandschaft auftut, eine Vielzahl unterschiedlicher Gruppierungen und Musikern, Vereinen und Organisationen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Von dieser größten deutschen Dachorganisation der instrumentalen Laienmusik in diesem Jahr 2009 als Preisträger ausgezeichnet zu werden, ist mir eine wertvolle Anerkennung meiner Arbeit und eine besondere persönliche Ehrung. Eine solche Würdigung macht mich dankbar und verpflichtet mich zugleich zu weiterem Engagement. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Erik Hörenberg: Die BDO engagiert sich intensiv &#8211; wie viele andere Verbände und Organisationen auch &#8211; für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen musikalischer Bildung in Deutschland. Wo sehen Sie für die Zukunft den größten Handlungsbedarf, damit das „Musikland Deutschland“ auch langfristig ein Musikland bleiben wird?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Prof. Dr. Hans Günther Bastian: Ein Blick in aktuelle Statistiken unseres Musiklebens belegt eindrucksvoll, was Kenner der Szene seit langem beobachten: Laienmusizieren erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Darum ist richtig: Deutschland ist nach wie vor ein Land der Musik. Doch gleichzeitig sehe ich einen grassierenden musikalischen Analphabetismus, der sich speist und nährt aus weitgehend liedlosen Familien, aus musikalisch noch immer unzureichend qualifizierten Erzieherinnen in Kindergärten, aus einem eklatanten Unterrichtsausfall im Fach Musik an Grundschulen und aus der leidigen Epochalisierung von Kunst und Musik in der Sekundarstufe. Und indem ich diese Schwachstellen benenne, verweise ich zugleich auf dringend notwendigen (etymologisch heißt das doch: den die Not wendenden) Handlungsbedarf an wichtigen Schaltstellen musikalischer Bildung. Familien müssten Keimzellen musikalischer Primärerfahrungen sein, Kindergärten und Grundschulen müssten ihren (musikalischen) Bildungsauftrag ernster nehmen als dies nach meinen Beobachtungen der Fall ist. Doch vieles ist unter anderem nach den Veröffentlichungen unserer Ergebnisse aus der Berliner Wirkungsstudie in Bewegung geraten (Jeki in NRW,<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Klassenmusizieren, musikalische Grundschulen, Profilschulen Musik u.a.). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Tatsache aber ist noch immer: Genau in den Phasen, in denen Kinder die Musik am notwendigsten brauchen und sie am bildsamsten wirkt, wird sie am meisten vernachlässigt oder dem Geldbeutel der Eltern überlassen. Das ist paradox, unpolitisch und unverantwortlich in höchstem Maße, gerade heute, wo wir um die Wirkkräfte der Musik auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wissen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Erik Hörenberg: Die BDO möchte gerne in Ihrem Namen eine Botschaft an die Verantwortungsträger in Gesellschaft, Verwaltung und Politik entsenden. Wie sollte diese Botschaft lauten?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 1cm 0pt 0cm; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Prof. Dr. Hans Günther Bastian: Laienmusik steht als Synonym für musikalische Bildung und Kultur auf denkbar breitester Ebene, sie ist der Inbegriff aller nichtprofessionell musikalisch aktiven Menschen. Laienmusizieren leistet eine musikalische Bildung und bietet die Chance zu kultureller Selbstverwirklichung und sozialer Integration, wie sie von keiner anderen staatlichen Einrichtung in dieser Breite und Vielfalt angeboten oder gar geleistet werden kann. Im Musizieren gewinnt die Musik ihre Kraft zum Widerspruch auch gegen konsumistische Strömungen in unserer Gesellschaft zurück. Es läuft dem allgemeinen Trend zur Individualisierung und mehr noch zur Anonymisierung, zur Beschleunigung des Lebens im galoppierenden <em>time is money</em>, zur Flüchtigkeit im alltäglichen <em>business as usual</em> zuwider und bringt Menschen in ein musiksoziales Kollektiv. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 1cm 0pt 0cm; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Das eigene Musizieren versteht sich zudem als sinnlichkeits-fördernde und sinn-erfüllende Freizeitgestaltung, als Befriedigung des menschlichen Spieltriebs – ohne sich zuvor als Spielfigur im PC einscannen zu müssen, ja letztlich als Verbindung zu den Werten unserer Kultur. Im Laienmusizieren machen wir junge Menschen zu &#8220;Schöpfern von Kultur&#8221;, in der sie unmittelbar erfahren können, dass nicht allein der Fernsehsender Viva Musica ist, sondern<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Musica Viva. Jeder musizierende Mensch, ob als Kleinkind oder mit 60 + kann sein eigener MP3 Player sein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 1cm 0pt 0cm; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Mein emphatischer Appell auch auf dem Hintergrund der nachgewiesenen positiven Wirkungen des Musizierens auf die Persönlichkeitsentwicklung: Lasst unsere Kinder und Jugendliche musizieren aus Gründen ihrer natürlichen Begabung zur Musik. Wer musizierende Kinder beobachtet, sieht ihre angeborene Freude an der Musik. Diese erleben zu lassen, heißt sie leben zu lassen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 1cm 0pt 0cm; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Vom Schweizer Theologen Leonhard Ragaz stammt die Zeitkritik: &#8220;Der Geist der Gewalt ist so stark geworden, weil die Gewalt des Geistes so schwach geworden ist&#8221;. Ich bin fest davon überzeugt, dass &#8211; trotz aller zitierbaren Gegenbeispiele &#8211; der Geist der Musik und des Musizierens zur Befriedung der Gesellschaft und damit zu ihrer Humanisierung einen einzigartigen und unverwechselbaren Beitrag leisten kann. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 1cm 0pt 0cm; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Wenn es Maßstab effizienter Kultur- und Bildungspolitik ist, zum rechten Zeitpunkt am richtigen Ort in vertretbaren Maßstäben zu investieren, dann gehören Laienmusikvereine in einer Prioritätenliste auf die vorderen Rangplätze. Subventionen in Laienmusikkultur sind wichtige Voraussetzungen für die Regeneration von Menschen in lebenswichtigen Spielräumen, sie sind Investitionen und keine Ausgaben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 1cm 0pt 0cm; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 1cm 0pt 0cm; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Erik Hörenberg: Vielen Dank Herr Prof. Dr. Bastian für das Gespräch.</span></p>
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		<title>Umzug des Hohner-Konservatoriums in den Bau V</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 07:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erik.hoerenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erik Hörenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bau V]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Sommersemester hat bei uns bereits vor einigen Wochen begonnen. Es wird, wie wir seit dem vergangenen Jahr wissen, das letzte Semester unserer traditionsreichen Kultur- und Bildungseinrichtung in den Räumlichkeiten des „Konservatoriumsgebäudes“ sein. In der vergangenen Woche haben sich hinsichtlich der Finanzierung der neuen Räumlichkeiten im Bau V weitere sehr positive Entwicklungen ergeben und ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Das Sommersemester hat bei uns bereits vor einigen Wochen begonnen. Es wird, wie wir seit dem vergangenen Jahr wissen, das letzte Semester unserer traditionsreichen Kultur- und Bildungseinrichtung in den Räumlichkeiten des „Konservatoriumsgebäudes“ sein. In der vergangenen Woche haben sich hinsichtlich der Finanzierung der neuen Räumlichkeiten im Bau V weitere sehr positive Entwicklungen ergeben und ich glaube, dass vor diesem Hintergrund nun auch für die breitere Öffentlichkeit skizziert werden kann, in welchem Zeitrahmen sich die weiteren Abläufe abspielen werden. Das Sommersemester wird noch ohne jegliche Einschränkungen im derzeitigen Gebäude stattfinden. In dieser Zeit werden die neuen Räumlichkeiten im Bau V abschließend für die Notwendigkeiten des Hohner-Konservatoriums ausgebaut. Darin eingeschlossen sind beispielsweise auch die raumakustischen Maßnahmen, die für eine Musikausbildungseinrichtung von ganz besonderer Bedeutung sind. Geplant ist im Weiteren, dass in der letzten Semesterwoche – annähernd vor dem Ende der Prüfungsphase – der eigentliche Umzug stattfindet. Dies bedeutet, dass wir zum Wintersemester 2009/2010 im September dieses Jahres in den neu sanierten und qualitativ hochwertigen Räumlichkeiten nach der wohlverdienten Sommerpause unsere Arbeit wieder aufnehmen werden können! Und dies ist eine sehr gute Nachricht für das Hohner-Konservatorium.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Selbstverständlich muss man immer auch damit rechnen, dass sich Planungen aufgrund von sich ändernden Rahmenbedingungen nicht ganz so wie gewünscht umsetzen lassen (man muss sich nur die kaum fassbare derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise vor Augen führen). Hinsichtlich unserer Kauf- und Umzugspläne schätze ich jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Gefahr einer noch notwendig werdenden Änderung der Planungen als sehr gering ein. Wir sind allgemein sehr gut aufgestellt und das neue Raumkonzept ist wie ich meine sehr gut, nachhaltig durchdacht und überzeugend. Finanziert wird das „neue Hohner-Konservatorium“ durch die drei Träger Stadt Trossingen, Matth. Hohner AG und Landkreis Tuttlingen, sowie – und das ist die sehr gute Nachricht &#8211; auch über Zuschüsse des Kultusministeriums des Landes Baden-Württemberg. Unser zukünftiges Raumkonzept sieht zudem eine Kooperation mit der privaten Musikakademie KunstWerk B vor, die sich wenige Meter vom Bau V entfernt befindet. Schauen Sie sich doch einmal beide Gebäude im Internet an:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"><a href="http://www.bau-v.de" target="_blank">www.bau-v.de</a></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"><a href="http://www.kunstwerk-b.de" target="_blank">www.kunstwerk-b.de</a></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Wenn Sie Fragen zu unserer räumlichen Veränderung in diesem Jahr haben, so können Sie natürlich jederzeit sehr gerne auf uns zukommen!</span></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tage der Chor- und Orchestermusik 2009 in Osnabrück</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 11:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erik.hoerenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erik Hörenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Akkordeon]]></category>
		<category><![CDATA[Akkordeon grenzenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände]]></category>
		<category><![CDATA[Tag hinzufügen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen war ich bei den jährlich drei Wochen vor Ostern stattfindenden „Tagen der Chor- und Orchestermusik“ in Osnabrück. Anlass dieses Musikwochenendes ist die Verleihung der Zelter- und der Pro Musica-Plakette an traditionsreiche Chöre und Orchester. Die Verleihung wurde vorgenommen durch den Kulturstaatsminister Bernd Neumann MdB, den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Gespannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div></div>
<p><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;">Vor einigen Tagen war ich bei den jährlich drei Wochen vor Ostern stattfindenden „Tagen der Chor- und Orchestermusik“ in Osnabrück. Anlass dieses Musikwochenendes ist die Verleihung der Zelter- und der Pro Musica-Plakette an traditionsreiche Chöre und Orchester. Die Verleihung wurde vorgenommen durch den Kulturstaatsminister Bernd Neumann MdB, den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Gespannt war ich aber in erster Linie auf die verschiedenen Konzerte: insgesamt 700 Musikerinnen und Musiker bestritten an zwei Tagen ein musikalischen Rahmenprogramm, das wie in jedem Jahr die große musikalische Vielfalt in Deutschland eindrucksvoll darstellte.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;">Im Vorfeld wurde der Kulturstaatsminister von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände, die in diesem Jahr Veranstalter des Musikwochenendes war, interviewt. Und beachten Sie die letzte Frage: Der Kulturstaatsminister Bernd Neumann MdB, der wie ich finde sehr gute Arbeit in Berlin leistet, spielt seit seiner Kindheit Akkordeon (wussten Sie das?). Darauf weist er immer wieder in Reden und Interviews hin. Ob er für ein Konzert im Rahmen von „Akkordeon grenzenlos“ zu gewinnen wäre? Das Interview mit interessanten und aufschlussreichen Antworten nun im Folgenden:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-size: 11pt;">Sechs Fragen an Kulturstaatsminister Bernd Neumann zur Bedeutung</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-size: 11pt;">der Laienmusik in Deutschland.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em><span style="font-size: 11pt;">Warum machen Sie sich stark für die Laienmusik, Herr Neumann?</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;">► B.N.: Über lange Zeiträume werden in den Vereinen der Laienmusik kulturelle Traditionen gepflegt. Der Erhalt, die Pflege und die Weitergabe von Generation zu Generation: das macht die Arbeit der Musikvereine, der Chöre und Orchester von Laienmusikern so wertvoll für unsere Gesellschaft und für das Musikland Deutschland. Für viele Millionen Menschen ist gemeinsames Musizieren fester Bestandteil ihres Lebens. Im ländlichen Raum sind Laienmusiker und ihre Vereine zudem oftmals die einzigen kulturellen Akteure. Insofern nimmt die Laienmusik für das kulturelle Leben in Deutschland einen sehr hohen Stellenwert</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;">ein.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em><span style="font-size: 11pt;">Welche Bedeutung haben Laienchöre und -orchester verglichen mit Berufs-</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em><span style="font-size: 11pt;">Ensembles?</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;">► B.N.: Hochkultur und Breitenkultur sind keine Gegensätze. Laienmusikensembles und Berufsmusiker und -musikerinnen ergänzen einander und sind somit gemeinsam Ausdruck der kulturellen Vielfalt Deutschlands.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em><span style="font-size: 11pt;">Wo gibt es Verbesserungspotentiale bei der öffentlichen Förderung von Laienmusik?</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;">► B.N.: Die Musikförderung ist grundsätzlich eine Sache der Länder und der Kommunen. Ich kann hier nur für die Bundesebene sprechen. Mein Haus stellt im Spitzenbereich der Laienmusik Fördermittel bereit. Sie dienen etwa der Finanzierung von Wettbewerben wie dem Deutschen Chorwettbewerb und dem Deutschen Orchesterwettbewerb. Ferner werden Mittel für Projekte der Dachorganisationen der Laienmusikverbände zur Verfügung gestellt. Ich denke, auf dieser Basis steht die öffentliche Förderung durch den Bund auf soliden Füßen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em><span style="font-size: 11pt;">Was kann und muss denn getan werden, um die finanzielle Förderung der</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em><span style="font-size: 11pt;">Laienmusik auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wirksam durchzusetzen?</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;">► B.N.: Die Vertreter der Laienmusik und der Kulturpolitik müssen vernehmlich darauf hinweisen, dass Spitzenleistungen im professionellen Bereich ohne eine intakte Grundlage in der Breitenkultur nicht möglich sind. Auch der eminent wichtige Beitrag der Laienmusik zur musikalischen Bildung, aber auch zur Persönlichkeitsentwicklung insgesamt, kann nicht oft genug betont werden. Potenziellen Sponsoren sollte immer wieder verdeutlicht werden, dass ihr Engagement eine breite und im Gegensatz zum bloßen Event vor allem auch nachhaltige</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;">Wirkung entfalten kann.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em><span style="font-size: 11pt;">Und wo gibt es Verbesserungspotentiale bei den Verbänden, die das Laienmusizieren</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em><span style="font-size: 11pt;">in Deutschland vertreten?</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;">► B.N.: In erster Linie ist es Sache der Laienmusiker selbst, ihrem Verband Ratschläge zu geben, wo sie Veränderungsbedarf zur Verbesserung ihrer Arbeit sehen. Ich nehme die gemeinsame Dachorganisation, die Bundesvereinigung Deutscher Chor- und Orchesterverbände, als eine tüchtige Interessenvertretung der Laienmusik in Deutschland wahr. Sie sorgt dafür, dass die gemeinschaftlichen Interessen und Anliegen angemessen gegenüber Politik und Öffentlichkeit vertreten werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em><span style="font-size: 11pt;">Zuletzt die Frage: Musizieren Sie selbst, Herr Neumann?</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;">► B.N.: Seit meiner frühesten Jugend spiele ich Akkordeon. Mit der Musik und</span><span style="font-size: 11pt;">dem Spielen in einer Band habe ich mir sogar das Studium finanziert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em><span style="font-size: 11pt;">Herzlichen Dank, Herr Staatsminister, für dieses Interview!</span></em></p>
<div><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></div>
<p><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </p>
<p></span></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Musikschulkongress 2009 in Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 14:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erik.hoerenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erik Hörenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Musikschulen]]></category>
		<category><![CDATA[Verband deutscher Musikschulen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte Sie gerne auf einen Kongress aufmerksam machen, der vielleicht auch für Sie interessant sein könnt: der Musikschulkongress des Verbandes deutscher Musikschulen, der in diesem Jahr vom 15. &#8211; 17. Mai in Berlin stattfinden wird. Unten die Pressemitteilung des VdM, der Sie alle weiteren Informationen entnehmen können: Musikalische Bildung öffnet Grenzen – Musikschulen für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte Sie gerne auf einen Kongress aufmerksam machen, der vielleicht auch für Sie interessant sein könnt: der Musikschulkongress des Verbandes deutscher Musikschulen, der in diesem Jahr vom 15. &#8211; 17. Mai in Berlin stattfinden wird. Unten die Pressemitteilung des VdM, der Sie alle weiteren Informationen entnehmen können:</p>
<h2>Musikalische Bildung öffnet Grenzen – Musikschulen für Vielfalt, Integration und Qualität</h2>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;"><span><img src="http://www.hohner-konservatorium.de/medien/images/kongress/Kongresslogo-09.gif" alt="" width="197" height="150" align="right" /></span></span></span></span><span style="font-family: Arial;"><span>Vom 15. bis 17. Mai 2009 ist Berlin der zentrale Treffpunkt der Musikschulpädagogen. Dort erwartet der </span></span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;"><span>Verband deutscher Musikschulen (VdM) wieder über 1.500 Fachbesucher zum diesjährigen Musikschulkongress im Internationalen Congress Centrum Berlin.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;"><span><br />
</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;"><span>Unter dem Motto &#8220;Musikalische Bildung öffnet Grenzen – Musikschulen für Vielfalt, Integration und Qualität&#8221; werden den Musiklehrkräften aus den an bundesweit 4.000 Standorten vertretenen 920 öffentlichen Musikschulen neue und aktuelle Unterrichtsmethoden und -modelle präsentiert. Bei der größten musikpädagogischen Fortbildungsveranstaltung in Deutschland wollen die öffentlichen Musikschulen für über eine Million Schülerinnen und Schüler ihre hohe Angebotsqualität weiter entwickeln. </span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;"><span><br />
</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;"><span>&#8220;Musikschulen und die Entwicklung der kommunalen Bildungslandschaft&#8221; wird das Thema des Eröffnungsvortrags von Prof. Dr. Oliver Scheytt, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft und Kulturdezernent der Stadt Essen, sein. Über &#8220;Mit Musik die Hirnentwicklung fördern: Musikalische Früherziehung als ‚Nervenwachstumsfaktor’&#8221; und &#8220;Bildungslandschaften – aus der Zukunft in die Gegenwart geschaut&#8221; sprechen in den beiden großen Plenen am Samstag der bekannte Neurologe Prof. Dr. Eckart Altenmüller bzw. der renommierte Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Gerhard de Haan.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;"><span><br />
</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;"><span>In insgesamt 48 Arbeitsgruppen werden unter anderem Konzepte für musikpädagogische Angebote ab dem frühen Lebensalter, für Klassenmusizieren an den allgemein bildenden Schulen, Instrumental- und Vokalunterricht, Ensemblespiel, Musikunterricht für Menschen mit Migrationshintergrund bis hin zu Angeboten für den Dritten Lebensabschnitt vorgestellt.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;"><span><br />
</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;"><span>Während des Musikschulkongresses können die Besucher sich außerdem in der kongressbegleitenden Fachausstellung über aktuelle Angebote im Bereich Noten, Unterrichtswerke, Literatur, Musikinstrumente, Zubehör und Musik- und Musikschulsoftware informieren.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;"><span><br />
</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;"><span>Der Musikschulkongress ’09 wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;"><span><br />
Weitere Informationen und das Kongressprogramm unter: <a href="http://www.hohner-konservatorium.de/projekte/mk09/gesamtprogramm/index.html">www.musikschulen.de</a>.<br />
</span></span></span></p>
<p></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erster &#8220;Tag der Musik&#8221; des Deutschen Musikrates</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 13:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erik.hoerenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Musikrat]]></category>
		<category><![CDATA[Erik Hörenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Akkordeon]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Jahr wird es zum ersten Mal zu einem Musikprojekt kommen, das in seiner Umsetzung einzigartig ist, und das in Zukunft jährlich stattfinden soll: Der „Tag der Musik“ vom 12. – 14. Juni 2009 mit Musikveranstaltungen jeglicher Art über das gesamte Bundesgebiet verteilt. Ich finde dieses Projekt des Deutschen Musikrates (quasi das erste „Gemeinschaftsprojekt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr wird es zum ersten Mal zu einem Musikprojekt kommen, das in seiner Umsetzung einzigartig ist, und das in Zukunft jährlich stattfinden soll: Der „Tag der Musik“ vom 12. – 14. Juni 2009 mit Musikveranstaltungen jeglicher Art über das gesamte Bundesgebiet verteilt. Ich finde dieses Projekt des Deutschen Musikrates (quasi das erste „Gemeinschaftsprojekt des Musiklandes Deutschland“) eine hervorragende Idee: Es ist für das gesamte Musikleben in Deutschland – daher auch für alle Akkordeonistinnen und Akkordeonisten – eine sehr große Chance, sich in ihrer Vielfalt und ihrem stilistischen Reichtum einer breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können. Durch die Breite, Anzahl und Ausstrahlung zahlreicher kleiner und großer Veranstaltungen sichert der „Tag der Musik“ den unterschiedlichen Musikinstitutionen wie Laienorchestern, Laienchören, Musikschulen oder Opernhäusern in Deutschland ein großes Medieninteresse und eine breite öffentliche Wahrnehmung. Ich erhoffe mir, dass sich möglichst viele Chöre, Orchester und Musikeinrichtungen bereits im ersten Durchführungsjahr an der Veranstaltung beteiligen. Wagt man sich für die längerfristige Zukunft auszumalen, alle Chöre und Orchester, Musikschulen, Opernhäuser und allgemein bildende Schulen treten an ein und demselben Wochenende musikalisch in Erscheinung, so ist die enorme Wirkung dieses Vorhabens schon in der Vorstellung unmittelbar greifbar! Es ist daher zu hoffen, dass mit der Durchführung in diesem Jahr eine erste Welle der Aufmerksamkeit für dieses in Zukunft jährlich wiederkehrende Ereignis ausgelöst werden kann. Nähere Informationen zum Tag der Musik finden Sie auf der Website: <a href="http://www.tag-der-musik.de">www.tag-der-musik.de</a>. Sehr gerne können Sie mir mitteilen, ob Sie dieses Vorhaben gut oder nicht so gut finden bzw. wie dieses Projekt in der Zukunft weiter gestaltet werden könnte.</p>
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		<title>Stil und Manier</title>
		<link>http://www.hohner-konservatorium.de/blog/2008/12/21/stil-und-manier/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 23:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas.nebl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Nebl]]></category>
		<category><![CDATA[Hegel]]></category>
		<category><![CDATA[Manier]]></category>
		<category><![CDATA[Stil]]></category>

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		<description><![CDATA[  &#8220;STIL ist die Ausdrucksweise, die Art der Wendungen, ein Werk VOLLSTÄNDIG zu erkennen zu geben, bzw. ein Sichfügen in die INNEREN FORDERUNGEN der Musik&#8221; &#8220;MANIER ist eine nur dem Subjekt angehörige zufällige Eigentümlichkeit der Ausführung. Sie ist das Schlechteste dem sich der Künstler hingeben kann, indem er sich nur seiner beschränkten Subjektivität als solcher gehen läßt. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><a href="http://www.hohner-konservatorium.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/images.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-133" src="http://www.hohner-konservatorium.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/images.jpg" alt="" width="94" height="124" /></a></p>
<p>&#8220;STIL ist die Ausdrucksweise, die Art der Wendungen, ein Werk VOLLSTÄNDIG zu erkennen zu geben, bzw. ein Sichfügen in die INNEREN FORDERUNGEN der Musik&#8221;</p>
<p>&#8220;MANIER ist eine nur dem Subjekt angehörige zufällige Eigentümlichkeit der Ausführung. Sie ist das Schlechteste dem sich der Künstler hingeben kann, indem er sich nur seiner beschränkten Subjektivität als solcher gehen läßt. Die Manier behält sich mehr nur die äußeren Seiten als Spielraum vor.&#8221;</p>
<p> </p>
<p>Georg Friedrich Wilhem Hegel</p>
<p> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mit dem Akkordeon in japanischen Schulen</title>
		<link>http://www.hohner-konservatorium.de/blog/2008/12/09/mit-dem-akkordeon-in-japanischen-schulen/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 02:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas.nebl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Nebl]]></category>
		<category><![CDATA[Schulen/Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade war ich für 1 Woche in Japan in Sachen Musik und Akkordeon unterwegs. Zusammen mit meiner Frau besuchte ich japanische Schulen, machte Instrumentenpräsentationen, kleinere Workshops und Konzerte, alles im Rahmen des dortigen staatlichen Kulturförderungsprogramms. Besonders die Begegnungen mit vielen neugierigen japanischen Schulkindern werden mir sicherlich unvergessen bleiben&#8230; &#8230;mit einer japanischen Schulklasse zusammen Mittagessen&#8230; &#8230;öffentliches Konzert in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade war ich für 1 Woche in Japan in Sachen Musik und Akkordeon unterwegs. Zusammen mit meiner Frau besuchte ich japanische Schulen, machte Instrumentenpräsentationen, kleinere Workshops und Konzerte, alles im Rahmen des dortigen staatlichen Kulturförderungsprogramms.</p>
<p>Besonders die Begegnungen mit vielen neugierigen japanischen Schulkindern werden mir sicherlich unvergessen bleiben&#8230;</p>
<p><a href="http://www.hohner-konservatorium.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/2-maedchen-am-balg.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-128" src="http://www.hohner-konservatorium.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/2-maedchen-am-balg-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>&#8230;mit einer japanischen Schulklasse zusammen Mittagessen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.hohner-konservatorium.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/mittagessen-maizuru.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-129" src="http://www.hohner-konservatorium.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/mittagessen-maizuru-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>&#8230;öffentliches Konzert in der Konzerthalle&#8230;</p>
<p><a href="http://www.hohner-konservatorium.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/konzert-maizuru-live.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-130" src="http://www.hohner-konservatorium.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/konzert-maizuru-live-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>&#8230;Empfang beim zuständigen Kulturdezernenten&#8230;</p>
<p><a href="http://www.hohner-konservatorium.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/kulturdezernent-maizuru.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-131" src="http://www.hohner-konservatorium.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/kulturdezernent-maizuru-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Seit gestern geht´s für mich schon wieder weiter mit den fleissigen Studenten am Trossinger Konservatorium!</p>
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		<title>Klassenvorspiel</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 20:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas.nebl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Nebl]]></category>
		<category><![CDATA[Klassenvorspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergangenen Dienstag Abend trafen sich Studenten meiner Klasse, um sich gegenseitig Stücke vorzustellen, an denen Sie im laufenden Semester gerade arbeiten. Auch vereinzelt interessierte Studenten aus anderen Klassen kamen zum aufmerksamen Zuhören.  Der Termin war fürs laufende Semester relativ früh angesetzt, trotzdem gestalteten Danica Pross, Alfonso Covarrubias, Christa Sehring, Patrick Gamper und Tomomi Takahashi anderthalb Stunden Programm mit Werken von J.P.Rameau, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hohner-konservatorium.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/img_03335.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-126" src="http://www.hohner-konservatorium.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/img_03335-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Vergangenen Dienstag Abend trafen sich Studenten meiner Klasse, um sich gegenseitig Stücke vorzustellen, an denen Sie im laufenden Semester gerade arbeiten. Auch vereinzelt interessierte Studenten aus anderen Klassen kamen zum aufmerksamen Zuhören.  Der Termin war fürs laufende Semester relativ früh angesetzt, trotzdem gestalteten Danica Pross, Alfonso Covarrubias, Christa Sehring, Patrick Gamper und Tomomi Takahashi anderthalb Stunden Programm mit Werken von J.P.Rameau, J.S:Bach, D.Scarlatti, W.A.Mozart, A.Soler, A.Piazzolla und Il-Ryun Chung.  Als Gast von der benachbarten Musikhochschule wirkte außerdem Symeon Risopoulos mit, der mit seinem Fagott zusammen mit Tomomi Takahashi kammermusikalisch zwei Bach´sche Dreistimmige-Inventionen zum besten gab. Die Klangfarbe des Fagotts brachte eine schöne, willkommene Abwechslung ins Programm, und zeigte einmal mehr, dass sich das Akkordeon wunderbar als Kammermusikinstrument eignet.</p>
<p>Beim anschließenden Umtrunk in der &#8220;Galerie&#8221; klang der Abend dann gemütlich aus.</p>
<p> </p>
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